7 Schritte, um deine Geburt entspannt und schmerzarm zu erleben.

Entspannt und schmerzarm klingt so ziemlich nach dem Gegenteil, was wir von Geburt sehen oder erzählt bekommen.

Statt einer Gebärenden, die in ihrer vollen Kraft, ganz entspannt und schmerzarm ihr Baby auf diese weise begleitet, sehen oder hören wir viel häufiger von Geburten, die einer Qual ähnelten.

 

Dieser Artikel wird dir zum Teil eine Antwort darauf geben, warum so viele Geburten schmerzhaft verlaufen aber zum Anderen, viel wichtigeren Teil wird er dir durch 7 praktische Tipps zeigen, wie du deine Geburt entspannt, selbstbestimmt, kraftvoll und intuitiv erleben kannst.

 

Du wirst in diesem Artikel nicht nur 7 wertvolle Tipps für deine entspannte Geburt finden sondern ebenso einen Einblick in mein Konzept bekommen, in dem ich Frauen, Schwangere und Mütter begleite.

Ich habe mit meinem Konzept von Golden Birth eine ganzheitliche Geburtsvorbereitung geschaffen, die dich auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene auf deine Geburt vorbereitet.

 

1.

 Hab Vertrauen in deinen wundervollen Körper

Dein Körper verfügt über ein tiefes, intuitives Wissen darüber, wie du dein Baby ganz sanft in deine eigenen Hände gebären kannst.

Wir sind leider heute sehr trainiert darin, viele Entscheidungen mit dem Kopf zu treffen, zu analysieren und abzuwägen, statt auf unser Gefühl zu hören. Den Zugang zu unserem Vertrauen in unser Herz, unser Bauchgefühl oder unsere tiefe innere Weisheit, die in unseren Schößen schlummert, haben wir häufig verloren und uns damit von uns selbst entfernt.

Und vielleicht klingt all das für dich sehr fern, aber vielleicht kennst du selbst Momente aus deinem Leben, in denen du dir über Entscheidungen Tage und Nächte den Kopf zermartert hast, obwohl unter all den Gedanken ein klares Gefühl von deinem Weg ist. Und dann ist es häufig die Angst vor Verlust, vor Einsamkeit, vor Schwierigkeiten, die verhindern, dass wir mutig unserem Herzen statt unserem Kopf zu folgen.

 

Was hat das alles mit deiner Geburt zu tun?

 

Geburt bedeutet auch, sich ab einem bestimmten Moment in der Geburt von deinem weisen Körper leiten zu lassen. Loszulassen, ihm die Führung zu übergeben und zu spüren, statt zu denken, wie du dich gerade bewegen möchtest, damit dein Baby gut durch dein Becken gleitet. Denn dein Körper kennt den Weg.

Geburt ist ein feines Zusammenspiel aus Hormonen (die deinem Körper Kraft und Entspannung schenken), Hingabe und Vertrauen. Diese drei Faktoren können vor allem dann optimal für dich sorgen wenn so wenig in die Geburt eingegriffen wird, wie es geht.

 

2.

 Welches innere Bild hast du von dir und deiner Geburt?

 Welche Gedanken hast du von dir und deiner Geburt?

Ich stelle dir hier ein paar Glaubenssätze vor, anhand derer du dir über dein Bild von Geburt klarer werden kannst. Ließ dir gerne die Sätze durch und achte dabei auf deinen ersten Impuls, die erste Stimme oder das erste Bild, das in dir auftaucht.

  • ,,Geburt ist schmerzhaft.“

  • ,,Mein Körper kann das nicht.“

  • ,,Ich habe generell Angst davor, loszulassen und mich hinzugeben, ich habe lieber die Kontrolle.“

  • ,,Ich habe Angst vor den Schmerzen während der Geburt.“

  • ,,Ich bin ein Kopfmensch und treffe Entscheidungen häufig nach langer Überlegung.“

  • ,,Ich bin ein Bauchmensch und entscheide mich häufig intuitiv.“

  • ,,Ich habe Angst, die Geburt nicht zu schaffen.“

  • ,,Die Angst vor Komplikationen geistert fast täglich in meinem Kopf herum.“

Man könnte meinen, dass wir uns in der Schwangerschaft ausschließlich mit positiven Dingen beschäftigen sollten, wenn wir entspannt und schmerzarm gebären möchten. Dies ist für mich nur ein Teil der ganzheitlichen Geburtsvorbereitung.

Der andere Teil besteht darin, dass wir uns unser Bild von Geburt bewusst machen und unseren Ängsten ins Auge sehen.

Warum?

Angst hat einen unglaublichen Einfluss auf unseren Körper und damit auch auf unsere Geburt.

Haben wir Angst vor Schmerzen, Angst vor Komplikationen oder Angst vor der Geburt selbst, reagiert unser Körper auf diese Information aus unserem Geist, als wären wir in akuter Gefahr und beginnt damit, alle für die Flucht notwendigen Körperregionen mit extrem viel Blut zu versorgen, während andere Körperregionen weniger durchblutet sind. So werden beispielsweise unsere Arme, unsere Beine und die Lunge mit mehr Blut versorgt, als die Gebärmutter, die durch die Unterversorgung nicht mehr optimal arbeiten kann und auch das Baby nicht mehr optimal versorgt.

 

Sind wir also während bewusst oder unbewusst in einer Angst, regiert unser Körper darauf und kann damit den natürlichen Fluss deiner Geburt blockieren. Hier kann es klassischerweise zum so genannten Geburtsstillstand oder dem Abfallen der kindlichen Herztöne kommen.

 

Es ist also von unglaublich großer Bedeutung, dass wir uns in der Geburtsvorbereitung auch mit unangenehmen Gefühlen, wie zum Beispiel unseren Ängsten beschäftigen, um diese durch einfache praktische Übungen in kraftvolle, bestärkende Affirmationen zu verwandeln.

 

3.

 Gehe schon während deiner Schwangerschaft in eine tiefe Bindung zu deinem Baby.

Wenn du mich kennst, weißt du, dass ich durch meine eigenen Erfahrungen in meinen Schwangerschaften und Geburten auf so tiefe Weise von der pränatalen Bindung profitiert habe und du weißt auch, dass ich diesen Grundstein für die Bindung zu deinem Kind an Schwangere weitergebe.

 

Was genau ist damit gemeint?

 

Wir können durch Körperreisen und Meditationen innerlich Kontakt zu unserem ungeborenen Baby aufnehmen, es sehen, mit ihm kommunizieren, seine Bedürfnisse erkennen und dies wunderbar während der Geburt nutzen, um als Team mit unserem Baby zu gebären.

Ich biete diese Körperreisen in meinen Schwangerschaftsbegleitungen an, möchte dir an dieser Stelle aber einen ganz wichtigen Tipp mit auf den Weg geben:

Schaffe feste Tageszeiten, die du mit deinem Baby oder ihr als Familie miteinander reserviert, um Kontakt zu eurem Baby aufzunehmen. Sprich innerlich und äußerlich mit deinem Baby, erzähle ihm, wie es dir geht, was ihr gemeinsam erlebt und sage ihm (wenn du es so empfindest), wie sehr du dich auf eure gemeinsame Geburt und das weitere Kennenlernen freust!

Du wirst sehen: dein Baby wird auf diese Kontaktaufnahme reagieren.

 

4.

 Wo fühlst du dich wohl?

Um eine entspannte Geburt zu erleben, in der du die Geburt schmerzarm und im Kontakt mit deinem Körper und deinem Baby erleben kannst, ist es unheimlich wichtig, dass du dir diese Frage genau beantwortest.
Wann warst du das letzte mal so richtig entspannt? Nimm dir einen Moment, um dich innerlich nochmal in diese Situation zu versetzen.
Wie war der Raum gestaltet? Wie war das Licht? Gab es Musik? Was hattest du an?

Nimm dir einen Moment, mit jedem Armenzug immer tiefer in diese entspannte Situation zu sinken und genau zu erforschen, was in dieser Situation dafür gesorgt hat, dass du dich so wundervoll entspannen konntest.

Diese Übung ist für die Wahl deines Geburtsortes und letztendlich auch für deine Geburt von großer Bedeutung, denn wenn du diene Geburt entspannt erleben möchtest, bist du eingeladen, dir deinen Geburtsort so zu gestalten, dass du dich ebenso sicher und geborgen fühlst.

Wenn du nun heraus gefunden hast, wo du dich gut entspannen kannst und welche Faktoren dazu beitragen, nimm dir einen kurzen Moment um dich zu fragen: An welchem Geburtsort kann ich mir diese Situation am leichtesten schaffen? Zuhause? Im Geburtshaus oder im Krankenhaus?

 

5.

 Was gibt dir Sicherheit?

 Diese Frage ist für deine Geburt von großer Bedeutung. Schaffen wir uns einen Raum, in dem wir uns während der Geburt sicher und aufgehoben fühlen, hat dies eine dirkete Auswirkung auf dich und deine Geburt. Denn in dem Moment, wo du dich sicher fühlst und dein Körper spürt, dass keine ´´"Gefahr" droht, kannst du dich optimal öffnen und du kannst dein Baby ganz sanft in diese Welt gebären.

 

Andersherum bedeutet dies, dass wenn du dich durch Faktoren wie ständig wechselndendem Personal oder häufige vaginale Untersuchungen bewusst oder unbewusst nicht ganz geborgen fühlst, sondern während deiner Geburt eher in einer ,,hab-Acht-Stellung“ bist, wird es dir schwer fallen, ganz loszulassen und dich auf tiefer Ebene mit dir und deinem Baby zu verbinden.

Während deiner Geburt ist es unheimlich wichtig, dass du dich sicher und geborgen fühlst, um dich ganz in deinen Körper sinken zu lassen und dich tief mit deiner Intuition und deinem Baby zu verbinden. Es geht während der Geburt darum, ganz tief in dich zu sinken, deinen Impulsen zu folgen um dein Baby ganz sanft durch dein Becken gleiten zu lassen.

Diesen Zugang zu deiner Intuition, deiner inneren Stimme, die dich wie ein Leuchturm durch deine Geburt begleiten wird, ist am sichersten zu finden, wenn du dich in einem für dich sicheren Raum befindest.

Stell dir also die Frage, was dir allgemein das Gefühl von Sicherheit gibt.

Damit sind auch alltägliche Situationen deines Lebens gemeint, die primär nichts mit deiner Schwangerschaft und Geburt zu tun haben. Es geht auch hier darum, innerlich genau zu erforschen, was es braucht, damit du dich sicher und aufgehoben fühlst, damit du während deiner Geburt ganz loslassen kannst.

 

6.

Entspann dich mal ;)

Damit du eine entspanne Geburt erleben kannst ist es super wichtig, dass dein Körper praktisch lernt, wie er in die Entspannung findet und wie sich ein wirklich tief entspannter Zustand überhaupt anfühlt.

Versuche dir am besten täglich aber mindestens zwei mal in der Woche während deiner Schwangerschaft bewusst Momente zu schaffen, in denen du dich entspannen kannst. Schaffe dir dabei genau den sicheren Raum und eine entspannte Atmosphäre, in der du deine Augen schließen kannst, deinen Atem bewusst spürst und dir vorstellst, mit jedem Atemzug immer tiefer in die Entspannung zu sinken, mit jeder Ausatmung immer mehr deines Körpergewichtes abzugeben.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, in eine gute Entspannung zu finden. In einem kostenlosen 30 minütigen Gespräch, gebe ich dir gern eine angeleitete Meditation oder zeige dir weitere Weg, wie du gute Mediation und Entspannungstechnicken lernen und einfach in deinen Alltag integrieren kannst.

 

7.

 Mach dir klar, welche Wünsche und Grenzen du hast

 Ganz wichtig ist es, dass du dir Zeit nimmst, um dir darüber klar zu werden, was du dir für deine Geburt wünscht und wo deine Grenzen sind, sprich, was du nicht möchtest.

Stell dir deine sanfte, intuitive und kraftvolle Geburt immer wieder innerlich vor!

Stell dir den Raum vor. Wie riecht es? Was trägst du? Wie sieht der Raum aus? Was spürst du? Welche Möglichkeiten möchtest du zum gebären haben? Möchtest du vielleicht in die Badewanne?

Lass dich innerlich ganz auf diese Reise ein und lass dich dabei von deinem Kopf nicht stoppen, der vielleicht sagt: ,,was weiß ich, wie es wird??“ . Versuche dich ganz auf deine inneren Bilder einzulassen und notiere dir über deine Schwangerschaft hinweg immer wieder, was du dir für deine Geburt wünscht und wo deine Grenzen sind.

Und damit du deine Geburt entspannt und damit schmerzarm erleben kannst, ist die Kommunikation mit deinem Geburtsbegleiter und/oder deiner Geburtsbegleiterin über deine Wünsche und Grenzen super wichtig, damit sie dich bei deiner Geburt optimal unterstützen können.

 

Ich wünsche dir und deinem Baby eine herrliche Geburtsburtsreise und einen sanften Start ins gemeinsame Leben!

 

In Liebe,

Pia Mortimer

Woman & Birth Coach

 


 

Du möchtest deine Geburt selbstbestimmt, kraftvoll und intuitiv erleben?

Dann lass uns gerne ein erstes konstenloses Gespräch führen um zu schauen, ob mein Kurs das richtige für dich sein könnte!

 

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